SALUDOS DESDE MEXICO A LA CASA MIGRANTE EN ALEMANIA

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Mexiko Stadt, den  17 September, 2015

Si los migrantes en tránsito flotaran en México,

el territorio entero sería un mar de migrantes,

Pero México no los ahoga,

los disuelve en acido o los arroja a las fosas clandestinas.

Consejo Local para Refugiados

Casa del Migrante de Lübeck

Sehr geehrte Kollegen,

Mit den besten Grüssen aus Mexiko möchten wir Ihnen unsere Solidarität und Bewunderung Ihrer Entscheidung den Migranten, bei komplizierten Grenzüberschritten Hilfe zu leisten damit sie so ihr Ziel erreichen, ausbreiten. Da die mexikanische Regierung die verfassungsrechtlichen Verpflichtungen nicht erfüllt um den freien und gewaltlosen Durchgang  dieser Menschen zu gewährleisten gibt es in Mexiko ein Netz von über 50 Herbergen, die eine ähnliche Funktion wie Ihre ausführen.

Das Mittelmeer sowie das mexikanische Land, einschließlich dessen Flüsse und Wüsten, sind Szenarien, die nicht nur die Tragödie der von Hunger, Gewalt und Tod verdrängten  Völker darstellen, sondern auch die weltändernde vitale Energie dieser Menschen. In 2014 skalierte die Lage in Mexiko und Zentralamerika zu einem Systemkrise vergleichbaren Niveau. Diese Situation kann man zu zwei klar ersichtlichen Hauptgründen zurückführen: In Zentralamerika hat der Zusammenhang zwischen extremer Gewalt beim begehen des Verbrechens und die Unfähigkeit  bzw. Unwilligkeit der verschieden Regierungen diese Verfolgung unter Kontrolle zu bringen, die traditionale Migrationslage zu einer erzwungenen Vertreibung geändert, die kein weiteres Land eingestehen will.  Die vorliegenden Gründe sind divers: Herkunftsstaaten würden ihre Misserfolge ins Licht bringen, Mexiko möchte sich gegenüber den Vereinigten Staaten nicht in Verlegenheit bringen und die Vereinigten Staaten bevorzugen Ausweislose Migranten um die Ausbeutung von Arbeitskräften zu optimieren.

Mexiko ist ein konsolidierter Militär-Polizeistaat  mit Verflechtungen zur organisierten Kriminalität der freizügig handelt, sei dies durch Handlung, Unterlassung, Nachlässigkeit, Absprache oder Komplizenshaft, und wo auch die Straflosigkeit herrscht und soziale Protestbewegungen harsch unterdrückt werden.

Die Migranten die aus Zentralamerika in die Vereinigte Staaten emigrieren, werden zunehmender Gefahren,  in Art von Erpressungen , Überfällen, Vergewaltigungen, Entführungen und auch dem Tod ausgesetzt. Diese Situationen haben sich nicht nur durch die wachsende Gewalt in Mexiko, sondern auch durch die in Honduras, El Salvador und Guatemala verschärft.

Die Gewalt in den Herkunfts- und Transitländern, in Verbündnis  mit den Einwanderungsgesetzen der Vereinigten Staaten  infolge der Terroranschläge vom  9/11, wurden die perfekte Ausrede für eine Verschärfung der US-mexikanischen Grenzkontrollen und halfen zu einer Eskalation der Gewalt, die durch  Auswirkungen des sogenannten “Drogenkriegs” zu einer zunehmenden Inhaftierungspolitik der ausweislosen Migranten von Seite der mexikanischen Regierung, führte.

Schätzungsweise gibt es seit 2006 zwischen 70,000-120,000 unauffindige Migranten  die durch Mexiko reisen, über welche es nur  unzuverlässige Daten gibt, um dessen Anzahl präzise bestimmen zu können. Es sind die Unsichtbaren unter den Unsichtbaren.

Über 400.000 Migranten überqueren Mexiko jährlich. Rund 80% erreicht ihr Ziel nicht und fallen dann dem verhängnisvollen Kreislauf des erneut Versuchen und der Verschleppung zu Füssen. Nur wenige (18,3%) werden erfolgreich die Grenze überqueren und sich in den Vereinigten Staaten ansässig machen. Das Haupthindernis  um ihr Ziel zu erreichen ist Mexiko, wo 52,2% der Migranten  festgehalten werden, im Vergleich zu den Vereinigten Staaten wo nur 29,5% festgehalten wird.

Ab 2010 wurde es der mexikanischen Regierung  unmöglich, die  Massengräber  und Massaker  denen Mexikaner und Migranten zum Opfer fielen, weiterhin zu verbergen. Die Nachricht des San Fernando-Massakers in dem 72 Migranten ermordet wurden sorgte für weltweite Schlagzeilen. Die Welt lernte dass, die Bezirkspolizei von San Fernando, in Verbündnis mit dem Drogen-Kartel “Zetas” am Mord der Migranten beteiligt war. Die Polizei diente als Informant, fang Migranten ab und blieb dem kriminellen Vergehen des Kartells gegenüber untätig.

Während in Mexiko Migranten massakriert werden, beugt sich die ganze Zone, durch externen Druck getrieben, mittels dem Unterzeichnen von Abkommen wie die Mérida-Initiative oder das Nordamerikanische Freihandelsabkommen unter anderen Vereinbarungen (Partnerschaft für Sicherheit und Wohlstand für Nordamerika 2005, TPP), dem Konzept der “Nationalen Sicherheit”.

Mit dieser Doktrin die den freien Handel und die Nationale Sicherheit als Wirbelsäule der neuen Weltordnung, die der nach 9/11 radikalen Neuformulierung der US-Aussenpolitik  nachzuvollziehen ist, begründet, soll die Interventionismuspolitik als “beschlossene und bewusste Anwendung politischer, wirtschaftlicher und militärischer  Instrumente um Innen- und Aussenpolitik dritter Länder zu beinflussen” gerechtfertigt werden. Diese Einstellung rechtfertigt auch einseitige, präventive Anschläge weltweit die den “Weltfrieden gewährleisten” sollen.

Im Rahmen des neuen Konzepts der “Regionalen Sicherheit” bedeutete dies für Mexiko das Ausführen von US-Sicherheitsaufgaben auf eigenem Boden. Nach dieser Vereinbarung verpflichtete sich Mexiko Aufgaben anzunehmen die vorher nicht als Priorität in der mexikanischen Sicherheitsagenda galten. Die drei wichtigsten davon waren: der Krieg gegen den Terrorimus, das Beenden von Migrationsströmen und der Drogenkrieg.

In knapp 10 Jahren wurde es in Mexiko zu einer Hölle für Zentralamerikanische Migranten. Gewaltaten gegen Transmigranten stiegen unübersehbar an und die Kriminalisierung der sozialen Proteste sowie Menschenrechtsverteidiger kam auch noch dazu.

Unser Land überträgt die Führung der Migrationsströme auf die organisierten Kriminalität und zwingt somit  den Migranten Unsichtbarkeit, Anonymität und professionelle Hilfe für die Überwältigung der neuen  klandestinen Routen zu suchen. Banden wie die “Mara”, Gangs und Kartelle, aber auch Mexiko´s korrupte Polizei, das mexikanische Heer, Lokführer und Maschinisten haben über die Route der Migranten totale Kontrolle: Sie erpressen, überfallen, entführen, vergewaltigen und begehen Mord.

Deshalb vertreten wir die Meinung dass,  die Latein-Mexikanische Tragödie sich der Mittelmeersituation in gewissen Punkten  sehr ähnlich ist und denselben Gründen unterliegt: den Machthunger der Herren der Wirtschaft in Zusammenhang mit der politischen Macht welches die Kontrolle aller Weltressourcen bestrebt und als Konsequenz  für  tiefe soziale Ungleichheiten, sowohl intern als auch zwischen Länder, sorgt. Weitere Auswirkungen sind die Auflösung des sozialen Gefüges  und, dass die Gesellschaft zunehmend gewaltätig, ungerecht  und kriminell wird.

Wir teilen dieselben Ziele und setzen uns für ein ehrenvolles und menschenwürdiges Leben ein, welches nur durch Einheit und Solidarität durchsetzbar ist. Bitte rechnen sie mit uns aus Ihrer Ecke dieser globalisierten Welt.

Marta Sánchez Soler und die Kollegen im Movimiento Migrante Mesoamericano

Migrantes y Refugiados Del Mundo… Unidos

Los migrantes desaparecidos también importan, son personas con nombres, apellidos y familias que los buscan…!

 México está en duelo, Solidaridad con Ayotzinapan…!

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México Distrito Federal, 17 de Septiembre de 2015

Si los migrantes en tránsito flotaran en México,

el territorio entero sería un mar de migrantes,

Pero México no los ahoga,

los disuelve en acido o los avienta a las fosas clandestinas.

Consejo Local para Refugiados

Casa del Migrante de Lübeck

Estimados compañeros:

Desde México les enviamos un saludo cordial y les manifestamos nuestra solidaridad y admiración por que han decidido apoyar a migrantes en tránsito que encuentran dificultades para cruzar fronteras y llegar a su destino. En México, una red de más de 50 albergues realizan un trabajo similar al de ustedes dado que el gobierno no asume su compromiso constitucional de asegurar un tránsito libre de violencia por el país.

El Mediterráneo y el territorio mexicano incluyendo ríos y desiertos, son escenarios donde se expone la tragedia de los pueblos desplazados por el hambre, la violencia y la muerte, pero también se deja ver la enorme energía vital de gente que transforma al mundo.  Durante el año de 2014, la situación en México y en Centroamérica se deterioró alcanzando niveles de verdadera crisis sistémica que sintetizamos sólo en dos de sus síntomas más evidentes: En Centroamérica, la violencia extrema de la criminalidad combinada con la incapacidad o falta de voluntad de los gobiernos de controlar el acoso a la población que han convertido el fenómeno migratorio en un fenómeno de expulsión forzada, que ningún país quiere reconocer: Los países de origen porque desnuda sus fracasos, México porque no podemos incomodar a los Estados Unidos, y los Estados Unidos porque los prefieren indocumentados para eficientar al máximo la explotación de la fuerza laboral. En México, tenemos la consolidación de un estado policiaco-militar caracterizado por ser cómplice del crimen organizado bien sea por acción, omisión, negligencia, colusión, protección o complicidad, donde reina la impunidad y se reprime ferozmente la protesta social.

La migración de las gentes de Centroamérica hacia Estados Unidos, está sucediendo en medio de un gran incremento de la inseguridad que ofrece a las personas migrantes un escenario de extorsiones, asaltos, violaciones, secuestros y muerte, situación se ha agravado por el aumento de la violencia en México, pero también en Honduras, El Salvador y Guatemala. La violencia en los países expulsores y de transito, combinada con la política migratoria de los Estados Unidos, particularmente después de los atentados de Septiembre del 2011, que fueron la escusa perfecta para un severo endurecimiento del control en la frontera con México y desencadenaron una escalada de violencia exacerbada por los efectos de la “guerra contra las drogas” y con las constantes y cada vez más agresivas acciones de detención de migrantes indocumentados por el gobierno mexicano a lo largo de todo el país.

Se estima que hay entre 70,000 a 120,000 migrantes no localizados en tránsito por México a partir del 2006 de quienes no se cuenta con datos confiables que determinen su cantidad, son los invisibles entre los invisibles.

Alrededor de 400,000 migrantes cruzan por México cada año. Un poco más del 80% no logra su propósito y se monta al carrusel de intento, deportación, nuevo intento, nueva deportación para, con suerte, lograr cruzar y establecerse en los Estados Unidos, (18.3%). México es el principal obstáculo de los migrantes para llegar a su destino con un porcentaje de detenciones del 52.2. % mientras que los Estados unidos detienen a 29.5%

A partir del año 2010, el gobierno de México ya no pudo seguir ocultando las masacres ni las fosas clandestinas -que contienen tanto a mexicanos como a migrantes. La noticia de los 72 migrantes asesinados en San Fernando, Tamaulipas, dio la vuelta al mundo y se conoció que los policías municipales de San Fernando estuvieron involucrados en la muerte de los migrantes asesinados realizando labores de halconeo, intercepción de personas y omisión en su deber al observar sin ejercer acción, delitos cometidos por miembros de la organización criminal “Los Zetas”.

Y en tanto que México masacra a sus migrantes, toda la región se compromete con el apremio exógeno de “la seguridad regional”, habiendo suscrito tratados como TLC, el Plan Mérida, y sus subsecuentes ediciones (ASPAN, 2005, TPP y otros acuerdos, sustentados en la doctrina que vincula al libre comercio y a la seguridad nacional como los pilares del nuevo orden mundial que busca el gobierno de Estados Unidos con la reformulación radical de su política exterior después de los ataques del 11 de septiembre, que justifica el intervencionismo entendido como el “uso resuelto y deliberado de instrumentos políticos, económicos y militares por parte de un país para influir en la política interna o externa de otro país”. Enfoque que justifica también golpes unilaterales y ataques preventivos en todas partes del mundo con el fin de “garantizar la paz mundial”.

Para México, esto se tradujo en asumir tareas de seguridad estadunidense en su propio territorio en nombre del nuevo concepto de “seguridad regional”. Con este acuerdo México asumió tareas que no estaban consideradas prioritarias en la agenda de seguridad mexicana, entre ellas tres principales: la guerra contra el terrorismo, detener los flujos migratorios y la guerra contra las drogas. México, en menos de 10 años, se convirtió en un infierno para los migrantes centroamericanos en tránsito. Crecieron exponencialmente los crímenes violentos en contra de la migración en tránsito y también aumento la criminalización de la protesta social y de los defensores de los derechos humanos.

Nuestro país delegó la gestión de las corrientes migratorias al crimen organizado y obligó a los transmigran tés a buscar la invisibilidad, el anonimato y la ayuda de profesionales por las rutas de la clandestinidad. Las maras, pandillas, carteles, bandas locales de México, policías, autoridades corruptas, ejército mexicano, maquinistas y garroteros de los trenes, tienen control sobre la ruta migrante: enganchan, extorsionan, roban, secuestran, violan, y asesinan.

Es por lo que les he contado, que nosotros sostenemos que la tragedia latino-mexicana reviste características similares a la tragedia del Mar Mediterráneo y sucede por las mismas causas. La ambición desmedida de los dueños del mundo financiero coludido con el poder político que buscan adueñarse de todos los recursos del mundo y crean la profunda desigualdad en la distribución de la riqueza al interior de los países y entre países que crean el entorno ideal para que la sociedad se descomponga, se vuelva cada vez más violenta, injusta y criminal.

Somos los mismos, luchamos por una vida honorable y digna para todos, y solo en la unión y la solidaridad podremos venturosamente prevalecer. Cuenten con nosotros desde ese lado del mundo globalizado.

Marta Sánchez Soler y los compañeros del Movimiento Migrante Mesoamericano

Migrantes Y Refugiados Del Mundo… Unidos

Los migrantes desaparecidos también importan son personas, con nombres, apellidos y familias que los buscan…!

México está en duelo, Solidaridad con Ayotzinapan…!

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